anna-lena hemker
Anna-Lena Hemker

Ein Beitrag kann in Social Media viel leisten – oder schnell untergehen. Gerade im Agrarumfeld entscheidet nicht die Lautstärke, sondern ob Inhalte im richtigen Moment relevant, glaubwürdig und praxisnah sind. Hier hilft die 70-20-10-Regel: Sie bringt Struktur in Social Media Werbeformate und sorgt dafür, dass aus Aufmerksamkeit echte Wirkung wird.

Stellen Sie sich vor: Ein LandwirtIn scrollt durch seinen Feed. Ein Beitrag bleibt hängen, weil er ein aktuelles Problem aufgreift, echten Mehrwert liefert und erst ganz am Ende dezent eine passende Lösung zeigt. Genau so funktioniert wirkungsvolles Storytelling im Agrarumfeld.


70 % Mehrwert-Content

Am Anfang steht der Nutzen.
Für Landwirte, Händler oder Entscheider zählen Inhalte, die fachlich klar, verständlich und direkt anwendbar sind. Besonders gut funktionieren Social Media Formate, die ein konkretes Problem aufgreifen und eine praktische Antwort geben – zum Beispiel Einordnungen zu Markt- oder Wetterentwicklungen, Tipps für die tägliche Arbeit oder Erfahrungen aus der Betriebspraxis. So entsteht der erste wichtige Schritt im Storytelling: Der Beitrag hilft, bevor er verkauft.

20 % Community-Content

Danach folgt die Nähe.
Hier geht es um Inhalte, die Austausch anregen und einen authentischen Blick in die Praxis geben. Das können Fragen, Meinungen, kurze Einblicke hinter die Kulissen oder Stimmen aus dem Alltag sein. Solche Formate schaffen Vertrauen, weil sie nicht glatt inszeniert wirken, sondern nah an der Lebenswirklichkeit der Zielgruppe bleiben.
Im Storytelling ist das der Moment, in dem aus einem informativen Beitrag ein relevanter Dialog wird.

10 % Markenintegration

Erst am Schluss wird die Marke sichtbar.
Die Markenintegration sollte sich logisch aus dem Inhalt ergeben und nicht wie ein Werbeeinwurf wirken. Besonders stark ist sie dann, wenn die gezeigte Lösung direkt zum beschriebenen Nutzen passt. So wird die Marke nicht als Störung wahrgenommen, sondern als Teil der Antwort.
Das ist der eigentliche Wendepunkt im Storytelling: Aus Information wird Glaubwürdigkeit – und aus Glaubwürdigkeit entsteht Wirkung.

Warum das für Agrar-Werbekunden wichtig ist

Für Werbekunden ist diese Struktur besonders wertvoll, weil Social Media Inhalte so mehr Relevanz und Aufmerksamkeit erzeugen. Wer im passenden Umfeld mit echtem Nutzen präsent ist, bleibt nicht nur im Feed sichtbar, sondern auch im Kopf.
Gerade im Agrarumfeld überzeugt nicht der lauteste Auftritt, sondern der, der im Alltag hilft. Genau das macht Social Media Werbeformate stark: Sie verbinden Praxisnähe, Vertrauen und Markenwirkung.

Fazit

Die 70-20-10-Regel ist mehr als ein theoretisches Modell. Sie hilft dabei, Social Media Werbeformate so aufzubauen, dass sie zuerst interessieren, dann verbinden und am Ende überzeugen. Für Agrar-Werbekunden ist das ein klarer Vorteil – vor allem dann, wenn Inhalte authentisch, praxisnah und zielgerichtet erzählt werden.

Möchten Sie Ihre Social Media Werbeformate im Agrarumfeld wirkungsvoller einsetzen? Dann sprechen Sie uns an – wir entwickeln gemeinsam das passende Konzept für Ihre Zielgruppe.

Anna-Lena Hemker
Tel. +49 2501 801-1710
E-Mail: anna-lena.hemker@lv.de
Anna-lena Hemker | LinkedIn

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