Wenn am Abend auf der Bühne die Supermärkte des Jahres verkündet werden, schaut die Branche genau hin. In der Grand Hall der Zeche Zollverein in Essen, in den Märkten auf Leinwänden und zu Hause auf den Bildschirmen. Für Elmar Engel von Rewe Familie Engel in Biberach fühlt sich der Moment, in dem sein Markt als Gewinner ausgerufen wird, an wie „die Hochzeit oder die Geburt der eigenen Kinder“. Er sagt: „Das muss man erlebt haben!“

Supermarkt des Jahres in der Grand Hall der Zeche Zollverein in Essen, Foto: Peter Eilers

Schon am Morgen des jährlichen Branchen-Events der Lebensmittel Praxis kommen die Teilnehmer zum Fachkongress zusammen. Händler, Industrie, Dienstleister und auch politische Vertreter diskutieren, was funktioniert und was sich ändern muss. Der Kongress greift die Themen auf, die den Handel gerade beschäftigen. Auch Rewe-Chef Lionel Souque und Edeka-Chef Markus Mosa geben ihre Einschätzung zur Lage. Dieses Jahr geht es um KI und darum, wie sie Arbeit, Prozesse und Kaufentscheidungen verändert. Um neue Wettbewerber aus China. Um Preisstrategien und die Frage, womit sich Händler künftig vom Wettbewerber abgrenzen.

Parallel zu den Vorträgen treten die nominierten Märkte in eigenen Räumen vor der Jury an. Wer es bis hierhin schafft, hat bereits viel richtig gemacht. Inhaber und Geschäftsführer stellen ihre Konzepte vor und beantworten die zentralen Fragen der Juroren: Was macht ihren Markt besser? Warum verdient er den Titel „Supermarkt des Jahres ? Die Jury prüft genau, worauf es ankommt: Stimmen die Zahlen, funktioniert die Fläche und kommen die Kunden gerne wieder?

Entscheidend ist, wie konsequent ein Markt sein Konzept umsetzt und wie gut es im Alltag funktioniert. Sortiment, Frische und Team müssen zusammenpassen. Genau das zeigt sich im täglichen Betrieb und genau das prüft auch die Redaktion der Lebensmittel Praxis bei ihren unangekündigten Testbesuchen.

Warum das Format funktioniert

Der Titel „Supermarkt des Jahres“ hat Gewicht. Die Nominierten und Gewinner stehen nicht nur für sich selbst. Sie zeigen, wo der Handel gerade steht und wohin er sich bewegt. Die Entscheidung fällt auf Basis konkreter Leistungen, Daten und Eindrücke aus den Märkten. Wenn Teams für ihre Leistung ausgezeichnet werden, wird sichtbar, was im Tagesgeschäft oft im Hintergrund bleibt: Leidenschaft, Engagement und unternehmerischer Mut.

Wo Partner auf Entscheider treffen

Der „Supermarkt des Jahres“ verbindet Emotion und Leistung und er bringt die richtigen Leute zusammen. Entscheider aus Handel, Industrie und Dienstleistung kommen an einem Ort zusammen. Für Partner und Aussteller, darunter Coca Cola, Mars Wrigley, Melita, Müller und Aichinger, heißt das: kein Streuverlust, kein Umweg. Sie sprechen direkt mit den Entscheidern, knüpfen Kontakte und kommen sofort ins Gespräch. Vor Ort zeigen die Partner über die gesamte Zeit der Veranstaltung ihre neusten Produkte inklusive Verkostung an den eigenen Ständen, sprechen mit den Teilnehmern und holen sich direktes Feedback.

Dazu kommt die Sichtbarkeit über den Tag hinaus, in der Berichterstattung der Lebensmittel Praxis und in den begleitenden Kanälen. Wer Teil dieses Events ist, findet auch danach statt. Die Verbindung aus redaktioneller Kompetenz, Event-Know-how und zielgerichteter Vermarktung eröffnet Unternehmen vielfältige Möglichkeiten, ihre Botschaften dort zu platzieren, wo sie auf Aufmerksamkeit und echtes Interesse stoßen. Er bringt Menschen zusammen, die entscheiden. Und er schafft Momente, die hängen bleiben. Für den Handel ist das Standortbestimmung. Für Unternehmen ist es die Chance, genau dort stattzufinden, wo ihre Zielgruppe hinschaut. Genau dann, wenn es zählt.

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Wolfgang Seeger
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